Die mit den
roten Bussen!
Reisebus Bur Reisen GmbH
Gondelfahrt auf dem Canale Grande
Frühlingslandschaft in den Bergen
Blick auf den Eiffelturm in Paris
Uferpromenade und Hafen in Bardolino
Kloster Chor Virap in Ararat
Makarska

Allgemeine Geschäftsbedingungen


Sehr geehrter Reisegast!
Bitte beachten Sie die folgenden Bedingungen und Hinweise, die das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und uns regelt und die Sie mit Ihrer Buchung anerkennen. Die nachstehenden Reisebedingungen ergänzen die Bestimmungen des gesetzlichen Reisevertragsrechts, und sie gelten für alle Rechtsbeziehungen und Reiseverträge zwischen Ihnen als Reiseteilnehmer und uns als Reiseveranstalter.
Diese Reisebedingungen beziehen sich auf alle von uns ausgeschriebenen Reisen, auch wenn diese nicht in diesem Reisekatalog veröffentlicht sind.

 
1. Abschluss des Reisevertrages

a) Der Reisevertrag soll schriftlich, mündlich oder fernmündlich abgeschlossen werden.
Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden. Vor Vertragsabschluss übermitteln wir Ihnen unsere vollständigen allgemeinen Reisebedingungen, die Bestandteil unserer Kataloge etc. sind und die in den Reisebüros für Sie bereit liegen.

b) Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder, auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen haftet, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch eine ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

c) Der Kunde ist an die Reiseanmeldung zwei Wochen gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch uns bestätigt. Kurzfristige Buchungen, zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer, führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsabschluss. Der Reiseanmelder bestätigt die Anmeldung zur Reise durch mindestens eine Anzahlung innerhalb von 2 Wochen (Zahlungseingang). Geschieht dies nicht, so kann der Reiseveranstalter von der Reservierung Abstand nehmen, sofern es der Reisende nach Aufforderung wiederum unterlässt.

d) Nach Zugang der schriftlichen Reisebestätigung ist der Reisevertrag wirksam. Die vollständige Reisebestätigung wird üblicherweise bei Vertragsabschluss oder unverzüglich danach ausgehändigt. Hierzu sind wir nicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristige Buchung weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn handelt.

e) Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung des Reisenden ab, so liegt ein neues Angebot vom Veranstalter vor, an das der Veranstalter 10 Tage ab Zugang der Bestätigung gebunden ist und der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
 
2. Zahlung des Reisepreises - Sicherungsschein 

a) Nach Abschluss des Reisevertrages ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises, höchstens € 256,- zu zahlen.

b) Der Restbetrag ist spätestens 2 Wochen vor Reisebeginn gegen Aushändigung der Reiseunterlagen zu zahlen. Der Reiseveranstalter übergibt dem Kunden den Sicherungsschein gemäß § 651 k BGB bei Anzahlung bzw. bei Zahlung des gesamten Reisepreises, wenn keine Anzahlung erfolgt ist.

c) Vertragsabschlüsse innerhalb von 2 Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen nebst Sicherungsschein im Sinne des § 651 k BGB.

d) Die Verpflichtung zur Aushändigung eines Sicherungsscheines besteht nicht,wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis € 77,- nicht übersteigt.
 
3. Leistungen von Geschwister Bur Reisen

a) Unsere vertraglichen Leistungen richten sich nach der Leistungsbeschreibung und den allgemeinen Hinweisen in unseren Katalogen/Prospekten und aus den hierauf bezugnehmenden Angaben der Reisebestätigung.

b) Die in Katalogen/Prospekten erhaltenen Angaben sind für uns bindend. Wir behalten uns jedoch das Recht vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die wir den Reisenden vor Buchung selbstverständlich unterrichten.

c) Die genauen Abfahrtszeiten werden Ihnen rechtzeitig vor Beginn der Reise mit den Reiseunterlagen (Fahrschein und Voucher) mitgeteilt.
 
4. Leistungsänderungen

a) Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wieder Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

b) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden
über derartige Leistungsänderungen oder - abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

5. Preisänderungen

a) Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder eine Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen.

b) Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Veranstalter den Reisenden unverzüglich, spätestens 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis anzubieten.

c) Der Reisende ist verpflichtet, diese Rechte unverzüglich nach dem Erhalt der Änderungsmitteilung dem Veranstalter gegenüber geltend zu machen.
 
6. Rücktritt und Umbuchung des Reiseteilnehmers

a) Der Reiseteilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.Maßgebend ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter oder bei der Buchungsstelle. Es wird empfohlen, den Rücktritt in schriftlicher Form abzugeben. Storniert der Reisende eine Fahrt außerhalb der Geschäftszeiten (Sa nach 12.00 h/Werktag nach 18.00 h), so gilt als Stornotermin der darauffolgende Werktag. Ebenfalls wird der Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung empfohlen sowie eine Rückführungs-Versicherung bei Unfall oder Krankheit.

b) Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Reiseveranstalter Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendung verlangen. Bei der Berechnung der Entschädigung sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen der Reiseleistung zu berücksichtigen.

c) Der Reiseveranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach dem Zeitpunkt des Rücktrittes zum vertraglich vereinbarten Reisetermin in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren:

Bis 30. Tag vor Reiseantritt    10 % mind. 20,- €
Bis 21 Tage vor Reisebeginn    30 %
Bis 14 Tage vor Reisebeginn   50 %
Bis 1 Tag vor Reisebeginn      75 %
Bei Nichtantritt ohne vorherige Abmeldung    80 %
Bei Tagesfahrten fallen ab dem 2. Tag vor Anreise 80 % des Gesamtpreises an Stornokosten an.


Bei bestimmten Reisen (z.B. Bus-/Schiffsreisen) gelten gesonderte Stornobedingungen, die Sie mit der Buchung erhalten.

d) Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis
gestattet, ein Anspruch auf Entschädigung sei überhaupt nicht entstanden oder die Entschädigung sei wesentlich niedriger als die Pauschale.

e) Bei Stornierung eines Reisearrangements, in das eine Vermittlerleistung einbezogen ist, wie z. B. die Bereitstellung von Eintrittskarten, gelten für die Reise selbst die vorgenannten Rücktrittsbedingungen. Für die Vermittlerleistung kann der Reiseveranstalter einen Ersatz von 100 % geltend machen.

f) Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluss bis zum 22. Tag vor Reisebeginn Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 16,- erheben.

g) Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Frist erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingung gemäß Ziff. 6c) und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.
 
7. Ersatzreisende

a) Der Reiseteilnehmer kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

b) Der Reiseteilnehmer und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis.

c) Der Reiseteilnehmer und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert und ohne weiteren Schadensnachweis auf € 16,-

d) Im Falle eines Rücktritts kann der Reiseveranstalter vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen.
 
8. Reiseabbruch

Wird die Reise infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen zu erreichen. Dies gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

9. Rücktritt oder Kündigung durch den Reiseveranstalter

Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

a) Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört, oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Reisende selbst. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.

b) Bis 2 Wochen vor Reiseantritt, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist. In diesem Falle ist der Reiseveranstalter verpflichtet, dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis der nicht erreichten Teilnehmerzahl, spätestens 2 Wochen, bei Tagesfahrten 1 Woche vor Reiseantritt, die Rücktrittserklärung zugehen zu lassen.

10. Höhere Gewalt

a) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt (z.B. Krieg, innere Unruhen, Epidemien, Naturkatastrophen, hoheitliche Anordnung, Zerstörung von Unterkünften, Havarien etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reiseteilnehmer den Vertrag nur nach Maßgabe der Vorschrift zur Kündigung wegen höherer Gewalt (§ 651 j BGB) kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus § 651 j II BGB.

b) Der Reiseveranstalter wird in diesem Falle den gezahlten Reisepreis erstatten, kann jedoch für erbrachte oder noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

c) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die infolge der Vertragsaufhebung notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reiseteilnehmer zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung, soweit diese im Vertrag nicht umfasst sind, tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

11. Haftung des Reiseveranstalters

Wir stehen im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes ein für:

a) die gewissenhafte Reisevorbereitung;

b) die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger;

c) die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Katalogen angegebenen Reisedienstleistungen, sofern wir nicht gemäß Ziff. 3 b) vor Vertragsschluss eine Änderung der Prospektangaben erklärt haben;

d) die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen;

e) ein Verschulden der mit der Leistungserbringung
betrauten Personen.
 
12. Gewährleistung und Abhilfe - Obliegenheiten

a) Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Reisende Abhilfe verlangen, sofern diese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung der Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung.

b) Der Reisende kann eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn er den oder die Reisemängel bei dem Reiseleiter oder, falls ein Reiseleiter nicht erreichbar ist, bei dem Reiseveranstalter direkt anzeigen, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige gegenüber dem Reiseveranstalter unzumutbar machen. Unterlässt der Reisende schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.

c) Ist die Reise mangelhaft und leistet der Reisever-anstalter nicht innerhalb einer angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende auch selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Eine Fristsetzung bedarf es nicht, wenn der Reiseveranstalter die Abhilfe verweigert oder ein besonderes Interesse des Reisenden die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt.

d) Wird die Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Verstreicht die Frist nutzlos, so kann der Reisende den Reisevertrag kündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Das gilt entsprechend, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist.

e) Bei berechtigter Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für deren Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtpreis und der Wert der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich (vgl. § 471 BGB). Das gilt nicht, sofern die erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen für den Reisenden kein Interesse haben. Der Reiseveranstalter hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist die Rückbeförderung vom Reisevertrag mit umfasst so hat der Reiseveranstalter auch für diese zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen.

f) Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

13. Mitwirkungspflicht des Reisenden

Der Reisende ist verpflichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um eventuelle Schäden gering zu halten. Die Ziffern 9 a) und 12) sind zu beachten.
 
14. Haftungsbeschränkung

a) Die Haftung des Reiseveranstalters für die reisevertraglich vereinbarten Leistungen richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

b) Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
aa) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
ab) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

c) Für die Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Reiseveranstalter aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht und keine Körperschäden betrifft, beträgt die Haftungsbegrenzung je Kunde und Reise € 4.090,-. Liegt der Reisepreis über € 1.363,-, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Dem Kunden wird in diesem Zusammenhang im eigenen Interesse der Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung empfohlen.

d) Haftungseinschränkende oder haftungsausschließende gesetzliche Vorschriften, die auf internationalen Übereinkommen beruhen und die sich ein von uns eingesetzter Leistungsträger berufen kann, gelten auch zu unsren Gunsten.
 
15. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

a) Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistungen, nachträglicher Unmöglichkeit und wegen Verletzung von Nebenpflichten hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltende gemacht werden, wenn der Reisende eine genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.

b) Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 15 a) verjähren grundsätzlich nach einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende, jedoch mit der Einschränkung, dass diese Verjährungsfrist von einem Jahr nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Reiseveranstalter durch den Reisenden beginnt. Bei grobem Verrschulden verjähren die in Ziffer 15 a) betroffenen Ansprüche in zwei Jahren.

c) Macht der Reisende nach vertraglich vorgesehenem Reiseende Ansprüche innerhalb eines Monats geltend, so ist die Verjährung solange gehemmt, bis der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.
 
16. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen

a) Der Reiseveranstalter oder die Buchungsstellen weisen auf Pass-, Visaerfordernisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten hin. Für die Beschaffung der Reisedokumente ist der Reisende alleine verantwortlich.

b) Entstehen, z.B. infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für die Reise, Schwierigkeiten, die auf das Verhalten des Reisenden zurückzuführen sind (z.B. keine Beschaffung des erforderlichen Visums), so kann der Reisende nicht kostenfrei zurücktreten oder einzelne Reiseleistungen folgenlos in Anspruch nehmen. Insofern gelten die Bedingungen unter Ziff. 5 (Stornierung) und Ziff. 8 (Reiseabbruch infolge von Gründen, die der Reisende zu vertreten hat) entsprechend.
 
17. Gerichtsstand

a) Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.

b) Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, dass die Klage sich gegen Vollkaufleute oder Personen richtet, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
 
18. Unwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrags im übrigen.
 
Reiseveranstalter:
Geschwister Bur Reisen GmbH
Am Brichelberg 6
66271 Kleinblittersdorf
Telefon (06805) 1000
Telefax (06805) 8084

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